Freitag, 13. Oktober 2017

Grundschüler haben sich seit 2011 im Schnitt deutlich verschlechtert

Deutschlands Viertklässler sind in den vergangenen fünf Jahren mit ihren Leistungen in Mathematik, Rechtschreibung und beim Zuhören zurückgefallen. Einzig beim Lesen konnten die getesteten Schüler das Niveau ihrer Vorgänger aus dem Jahr 2011 halten. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie IQB-Bildungstrends, die Wissenschaftler im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) zum zweiten Mal für Grundschüler erstellten. Für NRW ergibt sich ebenfalls kein erfreuliches Bild.

Donnerstag, 7. September 2017

NRW-Polizei senkt Ansprüche an Bewerber

Rhein-Berg. Die Zeiten sind rosig für junge Menschen, deren Berufswunsch Polizeibeamter auf der Wunschliste ganz oben steht. "Es war noch nie so einfach, einen der begehrten Studienplätze an der Fachhochschule der Polizei zu bekommen", sagt Peter Tilmans, Einstellungsberater bei der Kreispolizeibehörde.

Freitag, 18. August 2017

Rückschritte bei Bildung

BERLIN. In Deutschland gibt es kaum noch Fortschritte für bessere Bildung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der arbeitgeberfinanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Demnach haben die Bundesländer, in deren Zuständigkeit Bildung fällt, bei wichtigen Indikatoren eher Rückschritte gemacht, sagte INSM-Chef Hubertus Pellengahr bei der Vorstellung des diesjährigen "Bildungsmonitors". So nahm durchschnittlich die Schulabbrecherquote von Ausländern in den vergangenen Jahren zu, ebenso der Anteil leseschwacher Schüler. "Die Bildungsarmut unter jungen Erwachsenen dürfte in den kommenden Jahren steigen."

Mittwoch, 16. August 2017

33,6 Prozent der Schüler mit Wurzeln im Ausland

DÜSSELDORF. Immer mehr Kinder und Jugendliche an den NRW-Schulen haben einen Migrationshintergrund. Laut Statistischem Landesamt lag der Anteil von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte im vorigen Schuljahr bei 33,6 Prozent. 2010/11 hatte nur etwa ein Viertel der Schüler einen Migrationshintergrund (26,2 Prozent).

Dienstag, 15. August 2017

Abi: Mehr Schüler fielen durch

DÜSSELDORF. In NRW ist der Anteil der durchgefallenen Abiturienten in diesem Jahr gestiegen. Im Abijahrgang 2017 bestanden landesweit nach vorläufigen Zahlen des Schulministeriums 4,2 Prozent der Prüflinge nicht, im Vorjahr waren es noch 3,5 Prozent. Besonders negativ entwickelten sich die Durchfallquoten an den Gesamtschulen mit einem Anstieg von 6,4 auf 7,9 Prozent. An herkömmlichen Gymnasien fielen hingegen nur 3,25 Prozent der Abiturienten durch.

Freitag, 4. August 2017

Leserbriefe: Lernmethoden müssen auf Prüfstand

Zum Bericht über NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), die das Verfahren "Schreiben nach Hören" für Grundschüler ablehnt, und Kommentar "Irrwege" von Florian Ludwig zum Streit über Lernmethoden schrieben vier Leser.

Mittwoch, 26. Juli 2017

„Schreiben nach Hören“ steht in NRW vor dem Aus

Düsseldorf - NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) lehnt das Verfahren "Schreiben nach Hören" für Grundschüler grundsätzlich ab. "Das werden wir uns genau ansehen. Ich bin keine Freundin dieser Methode", sagte Gebauer unserer Zeitung. "Schreiben nach Hören" sei nur für Erstklässler sinnvoll, "nach dem Motto: Komm, schreib doch einfach mal was auf". "Danach ist diese Methode nicht mehr zielführend", sagte sie, "gerade für Kinder mit Migrationshintergrund." Gebauer kündigte an: "Ich werde mir ansehen, wie andere Bundesländer damit umgehen. Dann treffen wir zügig eine Entscheidung." Nach Informationen unserer Zeitung soll es in den nächsten Monaten einen Vorstoß geben.